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der Evangelischen Kirchengemeinde

Weißenfels und Burgwerben


Jahreslosung 2020



Alle Veranstaltungen und Gottesdienste sind bis auf weiteres abgesagt - voraussichtlich bis mindestens Ende April dürfte die aktuelle Situation Bestand haben.


Aufgrund der aktuellen Situation hat sich das Gemeindeleben völlig verändert. Wo vorher die persönlichen Kontakte und Begegnungen im Vordergrund standen, die im Augenblick auf ein Minimum reduziert oder ganz eingestellt werden mussten, suchen wir nach einem guten Miteinander aus der Ferne und hoffnungsvollen Weg in die Zukunft, der die Kirche weiterhin lebendig sein lässt.


Kirche begleitet - Kirche von zu Hause (nicht nur) in Zeiten von Corona:

Online Angebote unseres Kirchenkreises Merseburg:                    https://www.kk-mer.de/

und der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM):        https://onlinekirche.ekmd.de/


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Andacht Pfr. i.R. Becker vom 23.03.2020                 

Andacht Pfr. i.R. Becker vom 27.03.2020                

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"Nun werden wir alle zu einer Fastenzeit gezwungen und sollten diese Fastenzeit nutzen. Nicht in Panik, sondern in Achtsamkeit, nicht mit Hamsterkäufen, sondern im bewussten Verzicht, nicht mit egoistischer Angst, sondern in Fürsorge und Solidarität mit den Schwachen und Gefährdeten."

Landesbischof Friedrich Kramer hat in einem Grußwort im Radiogottesdienst (15.03.2020) aus dem Magdeburger Dom einige Worte zur derzeitigen Situation an die Menschen gerichtet.


Hier die kurze Rede im Wortlaut:


"Es sind schwierige und aufgeregte Zeiten. Sie zwingen uns, unsere Routinen aufzugeben und um der Schwachen und Gefährdeten willen das Leben zu verändern. Das wird nicht einfach. Gerade wenn jetzt Kindergärten und Schulen schließen, Veranstaltungen abgesagt werden, das öffentliche Leben zum Erliegen kommt. Für viele wird es wirtschaftlich hart werden. Wir brauchen Solidarität und gegenseitige Unterstützung, Besonnenheit und Geduld. Die Passionszeit ist von alters her eine besondere Zeit, die uns einlädt, die gewohnten Bahnen zu verlassen durch Fasten, Beten und Reduzieren des Unnötigen zum Eigentlichen des Glaubens und des Lebens hindurch zu dringen. Nun werden wir alle zu einer Fastenzeit gezwungen und sollten diese Fastenzeit nutzen. Nicht in Panik, sondern in Achtsamkeit, nicht mit Hamsterkäufen, sondern im bewussten Verzicht, nicht mit egoistischer Angst, sondern in Fürsorge und Solidarität mit den Schwachen und Gefährdeten. Die erzwungene Veränderung unseres Alltags kann eine Chance, ein Weg zu Veränderung werden, der neues Leben eröffnet. Weniger wird mehr sein. Bleibt geduldig in Trübsal und beharrlichem Gebet und vor allem fröhlich in der Hoffnung. Wir sind in Gottes Hand. Das ist unsere Gewissheit, in diesen Zeiten erst recht."



 

 

Auferstehungsfenster der Lutherkirche in Weißenfels: die Emmausjünger


Lukas, 24, 29-31

"Und sie nötigten ihn und sprachen: bleibe bei uns, denn es will Abend werden und der Tag hat sich geneigt. Und er ging hinein, bei ihnen zu bleiben. Und es geschah als er mit ihnen zu Tisch saß, nahm er das Brot, dankte und brach's und gab's ihnen.

Da wurden ihre Augen aufgetan und sie erkannten ihn. Und er verschwand vor ihnen."


Wo Menschen zusammen kommen um miteinander zu essen und zu trinken, wird ein Stück jenes Friedens Wirklichkeit, den der Auferstandene Jesus von Nazareth seiner Gemeinde schenkt.